Boxer vom Sailersberg FCI | Züchter Deutscher Boxer | Wir über uns
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Aus beruflichen Gründen mussten wir sowohl Ausbildung, als auch unsere (Hobby-)Zucht, leider "hinten anstellen".

Im Jahr 2012 wird wieder "durchgestartet"!

25.04.2010: Die Galerie wurde überarbeitet und neue Bilder von der Unterordnung eingefügt.

April 2010: Wie es scheint, hat der lange und harte Winter den Rhytmus vieler Hündinnen durcheinander gebracht, so auch den unserer Baccara. Nach einer ungewöhnlich langen Läufigkeit, verbunden mit Unterbrechungen und Hormonschwankungen, haben wir uns heute zum Wohl unserer Hündin zum Abbruch der Bemühungen um einen Deckakt entschieden und können uns im Sommer leider nicht über Welpen freuen.

März 2010: Ein paar neue Bilder in der Fotogalerie.

Dezember 2009: Angelina feiert mit uns ihren ersten Geburtstag. Sie ist eine wunderschöne, gelehrige und sehr verschmuste Hündin geworden.

Herbst 2009: Angelina macht sich sehr gut in der Fährtenarbeit und im Schutzdienst.
Wir über uns

Wir, die Fröbers, das sind Monika und Jörg Fröber mit unseren Söhnen Ben und Leon aus Röthenbach an der Pegnitz. Röthenbach liegt ca. 15km östlich von Nürnberg.

Tierliebhaber und Tierfreunde waren und sind wir alle schon immer. Vom Wellen- und Nymphensittich, über Hamster, Meerschweinchen, Mäuse und sogar Schlangen, waren wir dann lange Jahre große Katzenliebhaber, bis wir unsere beiden Katzen schließlich wegen einer Asthmaerkrankung und Katzenallergie unseres Sohnes Leon schweren Herzens aufgeben mussten. Wir haben jedoch für einen schönen Altersruhesitz gesorgt.

Im Jahr 2004 schließlich reifte in uns der Gedanke, wieder ein vierbeiniges Familienmitglied zu uns zu nehmen. Eine Katze war wegen der Allergie nicht möglich, jedoch wurde bei Leon definitiv eine Hunde-Allergie ausgeschlossen. Sehr viel hatten wir gegrübelt, natürlich erst das Tierheim Nürnberg aufgesucht um eventuell einer armen Seele zu helfen. An vielen Sonntagen sind wir mit den unterschiedlichsten Hunden Gassi gegangen um deren evtl. vorhandenen Eigenarten kennenlernen zu können. Mit dem kleinen Leon, damals 3, hatten wir einfach kein gutes Gefühl, konnten keine Bindung zu einem dieser armen Hunde aufbauen. Ein junger Hund, der mit unserem Sohn groß werden konnte, war seinerzeit im Tierheim nicht zur Vermittlung vorhanden.

Für uns wurde klar, es sollte ein Welpe sein. Jedoch, welche Rasse?

Der Hund sollte, wenn er einmal erwachsen ist, nicht zu groß und nicht zu klein sein, auf das Haus aufpassen können und dennoch kinderlieb sein. Kurzhaarig sollte er sein, keinesfalls aggresiv oder launisch und kein Kläffer. Bücher und Rassebeschreibungen wurden gewälzt und nun Stand die CACIB in Nürnberg vor der Tür. Was liegt näher, als sich auf einer Rassehundeausstellung zu informieren.

Wir schlenderten durch die Hallen und Gänge, sahen viele wunderschöne Hunde, doch es folgte eine Liebe auf den ersten Blick...

Irgendwann kamen wir zu den Boxern, auch dort viele schöne Hunde dieser Rasse, bei zweien blieben wir kurz stehen. Wie wir später erfuhren, Bruschetta (Bella) und Bariella von der Scherenburg (Jella), zwei wunderschöne Boxer-Schwesterchen.

Unser Leon, damals noch im Kinderwagen, teilte mit den beiden Boxer-Hündinnen seine Kinderkekse, während wir Smalltalk mit deren Besitzern Isa und Jürgen hielten. Zwischendurch genossen wir das fast schon boxertypische Küßchen und Knabbern an unseren Ohren.

Ja, spätestens jetzt war es klar, nur ein Boxer könnte unser neues Familienmitglied werden. Wir waren verliebt. Eine derartige gegenseitige Zuneigung zwischen Hund und Mensch hatten wir bei keiner anderen Rasse erleben können.

Über die Gruppe Fürth des Boxer-Klub e.V., Sitz München, erhielten wir schließlich eine Welpenofferte des Zwingers "vom Soldan Park" in Forchheim, wo wir natürlich sofort anriefen. Die kleinen Boxerbabys waren gerade 5 Wochen alt und noch nicht alle vermittelt. Ein erster Besuchstermin wurde vereinbart.

Es war dann an einem Freitag Abend im Februar 2005, als wir uns zum ersten Mal auf den Weg nach Forchheim machten. Sieben wunderschöne Boxerwelpen (Bonita, Beneton, Blacky, Black-Berry, Bentley, Betty und Baccara) erwarteten uns zusammen mit deren Mutter Adora Benelux und Halbschwester Aaliyah vom Soldan Park.

Mit fünf Wochen waren die kleinen schon ziemlich quirlig und wuselten in der großen Welpenkiste um uns herum, doch nur ein Boxerle kam direkt zu uns auf den Schoß und suchte direkt den Weg zum Ohr um uns mit dem fast schon boxertypischen Küßchen und Knabbern am Ohrläppchen seine Freude und Zuneigung zu zeigen. Oder wollte sie uns ins Ohr flüstern "nehmt mich, mit mir werdet Ihr viel Freude haben..."? Es war beides und unsere Entscheidung war schnell gefallen.

Die Welpen mussten nun ja noch 3 Wochen bei ihrer Mutter bleiben, dürfen (richtigerweise) erst mit frühestens 8 Wochen an die neuen Hundebesitzer abgegeben werden. Eine lange Zeit des Wartens für uns, die wir jedoch durch wöchentliche Besuche bei unserem Baby leicht überstehen und wir bereits jetzt an der Entwicklung unseres Boxer-Babys teilhaben konnten.

An einem Samstag im März 2005 war es dann endlich soweit. Ein (unser) Boxer kam ins Haus. Gespannt warteten wir auf den Nachmittag, bis es endlich klingelte. "Baccara ist da!" Sie erforschte gleich das ganze Erdgeschoß, das wir vorab schon mal "welpensicher" gemacht hatten. Dann wurde der Garten in Besitz genommen. Wunderschöne An- und Augenblicke.

Die erste Nacht war etwas anstrengend, Baccara vermißte ihre Mutter, musste sich erst an uns und die neue Situation, das neue Leben, gewöhnen. Sie weinte und jaulte viel, suchte aber gleich unsere Nähe und war dadurch schnell zu beruhigen. Nach 2 oder 3 Tagen hatte sich diese Trauer gelegt. Baccara war nun in die Familie integriert.

Was wir auch nicht gedacht hatten, bereits nach einer Woche war Baccara, bis auf wenige "Unfälle" bei Spielen und Toben, stubenrein. Hier hat konsequentes Gassi-Gehen nach jeder (!) Mahlzeit geholfen.

Durch unsere Züchterin Eva Galenzyka, unseren Verein und weitere Kontakte wussten wir ja, wie wichtig der Kontakt zu anderen, fremden Hunden (Boxer und andere Hunderassen) bereits im Welpenalter für die Sozialisierung und spätere Verträglichkeit ist. Also kam der nächste Samstag und auf gings zur ersten Welpenspielstunde, die wir fortan regelmäßig besuchten.

Wir bereuen keinen einzigen dieser Samstage denn heute hat Baccara mit nahezu keinem anderen Hund Probleme.

In Kürze werden wir hier diese Story über uns und unsere Boxer-Lady fortsetzen.

Der Name vom Sailersberg, gegr. 2008, ist international (FCI) geschützt.