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Ein Boxer kommt ins Haus...

...weil er kurzhaarig und glatt, nicht zu groß, noch zu klein

...weil er körperlich derb, charakterlich fein ist

...weil er folgsam, kein Freund von Gezank und Gebell ist

...auch kein Spielzeug der Halbwelt, kein modischer Putz ist

...weil er unbestechlich, voll Kraft und voll Mut ist

...aber trotzdem zu Kindern behutsam und gut ist

...weil er dankbar und treu bis zur letzten Stund' ist

genügt das als Antwort, warum ein Boxer unser Hund ist?
Der Deutsche Boxer

Herkunftsland: Deutschland

Verbreitung: weltweit als beliebter Haus-, Schutz-, Gebrauchs- und Familienhund vertreten

Rassegruppe: Gebrauchshund, Schutzhund

Eignung: Begleithund, wegen seiner starken Kinderliebe ein idealer Familienhund

Charakter: ruhiges, ausgeglichenes Wesen, ausgeprägter Spieltrieb, gut erziehbar

Ansprüche: kein beengter Wohnraum

Ernährung: unproblematisch und wenig anspruchsvoll, Frischfleisch oder Fertigfutter (wir füttern unsere erwachsene Hündin zwei mal täglich, morgens Nassfutter, abends Trockenfutter), Kauknochen, Leckerchen zur Belohnung. Ein Fastentag pro Woche.

Pflege: Bürsten, Krallenpflege

Bewegung: regelmäßiger Auslauf, Spaziergänge, Laufen am Fahrrad

Verträglichkeit: mit anderen Haustieren individuell - mit anderen Hunden i.d.R. sehr verträglich, wenn der Hund möglichst frühzeitig (z.B. in der Welpenspielstunde) an andere Hunde gewöhnt wird.

Größe: mittelgroß, Schulterhöhe Rüden bis ca. 57-63 cm, Hündinnen bis ca. 53-59 cm

Lebenserwartung: 9 bis 11 Jahre

Geschichte:*

Als unmittelbarer Vorfahre des Boxers gilt der Kleine bzw. Brabanter Bullenbeißer. Die damalige Zucht der Bullenbeißer lag meistens in den Händen von Jägern, denen er zur Jagd diente. Seine Aufgabe war es, das von den Hetzhunden getriebene Wild zu packen und festzuhalten, bis der Jäger kam und die Beute erlegte. Für diese Aufgabe musste der Hund ein möglichst breites Maul mit breitem Zahnstand haben, um sich richtig festzubeißen und auch festzuhalten. Jeder Bullenbeißer, der diese Merkmale hatte, war für seine Aufgabe am besten geeignet und kam somit auch zur Weiterzucht, die früher nur nach der Tätigkeit und dem Verwendungszweck erfolgte. So wurde auch eine Zuchtauslese betrieben, die einen breitschnauzigen Hund mit aufgestülptem Nasenschwamm hervorbrachte.

Allgemeines Erscheinungsbild:*

Der Boxer ist ein mittelgroßer, glatthaariger, stämmiger Hund mit kurzem, quadratischem Gebäude und starken Knochen. Die Muskulatur ist trocken, kräftig entwickelt und plastisch hervortretend. Die Bewegungen sind lebhaft, voll Kraft und Adel. Der Boxer darf weder plump noch schwerfällig, noch leibarm oder windig erscheinen.

*Auszug F.C.I.-Standard Nr. 144 / 09.07.2008 / D
Der Name vom Sailersberg, gegr. 2008, ist international (FCI) geschützt.