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Ein Boxer kommt ins Haus...

...weil er kurzhaarig und glatt, nicht zu groß, noch zu klein

...weil er körperlich derb, charakterlich fein ist

...weil er folgsam, kein Freund von Gezank und Gebell ist

...auch kein Spielzeug der Halbwelt, kein modischer Putz ist

...weil er unbestechlich, voll Kraft und voll Mut ist

...aber trotzdem zu Kindern behutsam und gut ist

...weil er dankbar und treu bis zur letzten Stund' ist

genügt das als Antwort, warum ein Boxer unser Hund ist?
Ausbildung

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen groben Überblick über Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten für Boxer, Hunde im Allgemeinen und deren Halter vorstellen. Für Details und konkrete Fragen und Anfragen können Sie sich gerne an unsere Gruppe wenden.

Welpenspielstunden

Zwischen der 8 und 10 Lebenswoche des Welpen erfolgt die Trennung vom Muttertier und somit eine Unterbrechung der Sozialisierungsphase. Der Welpe kommt zu seinem neuen Besitzer in eine völlig neue Umgebung.

In Welpenspielstunden lernt der Welpe bereits in einem Alter ab 8 Wochen den Umgang mit Artgenossen und Verhaltensweisen werden voneinander abgeschaut.

Kontakt zu anderen Hunden ist wichtig, damit der dann ausgewachsene Hund auf Artgenossen nicht ängstlich oder gar aggressiv reagiert.

Der Hundehalter lernt, wie er die Mensch-Hund-Beziehung festigen kann und Hund und Halter sich "verstehen". Schritt für Schritt lernt der Welpe erste Kommandos wie Sitz, Platz, Hier und Fuß.

Unsere Gruppe bietet Ihnen in Nürnberg Welpenspielstunden (nicht nur für Boxer sondern für alle Hunderassen) jeweils Samstags ab 14:30 Uhr. Informationen dazu finden Sie hier.

Einzelunterricht

Beim Einzelunterricht bzw. Einzeltraining kann sich der Hundetrainer in der Ausbildung individuell einem Hund-/Halter-Paar widmen und auf spezielle Probleme oder Defizite eingehen oder solche erkennen.

Informationen und Termine zu Einzel-Hundetraining finden Sie auch hier.

Gruppenarbeit

Die Hunde-Gruppenausbildung bzw. -Gruppenarbeit wird im Anschluß an die regelmäßigen Welpenspielstunden für Hunde und Junghunde ab einem Alter von ca. 8 Monaten empfohlen und angeboten.

Weitere Kommandos, wie z.B. Bleib oder Steh, werden er- bzw. gelernt, der Hund lernt, liegen oder sitzen zu bleiben, wenn Herrchen oder Frauchen sich entfernen, das Vorbeigehen "Hund an Hund" wird geübt. Auch lernt der Hund z.B. sitzen zu bleiben, wenn der Hundeführer jemanden begrüßt. Oft folgt ein Abschluß, der aus dem Überwinden, Durchkriechen oder Überspringen mehrerer Hindernisse in einem Parcours besteht.

Die Ausbildung in der Gruppe wird, ebenfalls für alle Hunderassen, auch vom Boxer-Klub e.V. Sitz München, Gruppe Fürth angeboten. Den Hundeplatz in Nürnberg finden Sie ganz einfach gleich nach dem Nürnberger Tierheim in der Stadenstraße.

Begleithunde-Ausbildung - Vorbereitung zur Begleithundeprüfung (BH)

Die Begleithundeprüfung (BH) ist in den Vereinen des VDH eine Grundprüfung, in der der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit (z. B. beim Zusammentreffen mit Spaziergängern, Joggern oder Radfahrern) geprüft wird.

Diese Prüfung ist Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport, wie z.B. Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (VPG) oder Fährtenarbeit (FH). Sie besteht aus zwei Teilen: einem Teil auf dem Übungsplatz (Unterordnung) und einer (Verkehrs-)Prüfung in der Öffentlichkeit. Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter ferner von der Unbefangenheit des Hundes (Unbefangenheits- bzw. Wesenstest), die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird. Hunde mit Wesensmängeln werden sofort disqualifiziert.

Fährtenarbeit

Bei der Fährtenarbeit im Hundesport wird von einem Fährtenleger auf einer Wiese oder einem Acker eine Spur, die Fährte, gelegt. Dabei legt er auf der Fährte Gegenstände (Kunststoff, Holz oder Leder) ab, die der Hund beim Absuchen entweder zu verweisen (passiv anzuzeigen) oder aufzunehmen hat. Der Hundeführer folgt dem Hund beim Fährten mit 10 Metern Abstand. Je nach Ausbildungsstand des Hundes wird die Fährte vom Hund in einer bestimmten Zeit (20 min bis 3 h) nach der Fährtenlegung abgearbeitet.

Schutzdienst

Die Ausbildung eines Schutzhundes soll schon in jungen Jahren beginnen. Dort wird der Beutetrieb des Hundes angesprochen, damit er später den Schutzärmel als Beute ansieht und in diesem Trieb ausgebildet werden kann. Dabei ist es schwer, dem Hund im Trieb Gehorsam zu vermitteln. Um die nötigen Befehle, aber auch das Verbellen und andere Fähigkeiten zu erlernen, ist es aber nötig, den Hund in diesem Trieb zu halten und ihn nicht etwa wie in der Unterordnung zu beruhigen. Dabei muss man jedoch ein weiteres Mal entscheiden, welche Art von Schutzhundausbildung man beschreibt. Die verbreitetste ist die sportliche Schutzhundeausbildung, bei der Schutzhundprüfungen abgelegt werden und die hauptsächlich aufgrund von sportlichem Ehrgeiz und Spaß an diesem Sport absolviert wird.

Im Sport geht es vor allem darum, den geführten Hund zu einem absolut sicheren, zuverlässigen und auch in Extremsituationen gehorsamen Begleiter zu trainieren. Im VPG-Bereich (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde) geführte Hunde sind daher meistens wesentlich selbstsicherer, ruhiger und besser zu führen als ihre nicht ausgebildeten Artgenossen. Heute bildet man die Tiere immer mehr über Motivation und Spiel und ohne wesentlichen Druck aus. Der Hund im Sport lernt hierbei nicht, wie oft falsch dargestellt, einen Menschen zu beißen, sondern kann seinen Beutetrieb artgerecht ausleben. Im Sport werden die Hunde ausschließlich auf den Ärmel des Helfers fixiert; außerhalb des Hundeplatzes und ohne den Ärmel wird ein ausgebildeter Sportschutzhund keinen Menschen angreifen - im Gegenteil. Er reagiert laut Statistiken wesentlich nervenstärker auf neue, ungewohnte Situationen.



Der Name vom Sailersberg, gegr. 2008, ist international (FCI) geschützt.